Saatzeit

Mittlerweile ist es schon höchste Zeit, mit der Aussaat zu beginnen. Dazu müssen natürlich die Beete und die Hochbeete vorbereitet werden. Da ich auf dem Rückweg der Müllentsorgung des Schuppens schon neue Blumenerde gekauft habe und auch den Kompost schon vor geraumer Zeit gesiebt hatte, habe ich ja nun alle notwendigen Sachen zusammen und kann loslegen. Zuerst habe ich das Erdbeerbeet vom Wildwuchs befreit und eingegangene durch neue Pflanzen ersetzt. Danach habe ich dann die Blumenerde mit Kompost in Verhältnis 2:1 vermischt und das Erdbeerbeet mit dieser frischen Erde aufgefüllt. In den Zwischenraum der Reihen der Erdbeerpflanzen habe ich zusätzlich Steckzwiebeln (Stuttgarter Riesen) gesetzt. Ich hoffe hier mal auf die Vorteile der Mischkultur und des gegenseitigen biologischen Pflanzenschutzes für eine gute Ernte. Damit das nicht gleich alles wieder Vogelfutter wird, wurde das Beet noch mit einem Netz geschützt. Das hatte sich im letzten Jahr bewährt. Danach ging es an die beiden Hochbeete bei den Johannisbeeren, die in gleicher Weise behandelt wurden. Schön zu sehen, dass sich unter der Laubschicht zum Winterschutz schon die Engerlinge des Rosenkäfers finden ließen. Da die ja keine Wurzeln fressen und unter Naturschutz stehen, lasse ich die in Ruhe und die werden im Mai wieder mit lautem Gebrumm wie leuchtende Smaragde durch unseren Garten fliegen. Nach der Vorbereitung habe ich dann Radieschen, Pflücksalate, Möhren und Lauchzwiebeln ausgebracht. Das Ganze dann natürlich mit einer passenden Abdeckung schützen. Danach kam dann die Aussaat von Blumen und Stauden an die Reihe. Da habe ich dann braunrote Sonnenblumen, afrikanisches Löwenohr, Zinnien, chinesisches Helmkraut, Muskatellersalbei, Knollenbrandkraut und echtes Herzgespann gesät. Die nächsten Aussaaten erfolgen dann in den nächsten Tagen. Zum Abschluss noch schnell Taglilien von der Nachbarin geteilt und in Kübel gesetzt und alles dann in das Gewächshaus zu den roten Sonnenhüten gestellt.