Ausflug nach Werder (Havel)
Ich war noch nie in Werder an der Havel, obwohl das durch sein Baumblütenfest sehr bekannte kleine Städtchen nur einen Steinwurf von Berlin entfernt liegt. Daher haben wir beschlossen, den laut Wetterbericht sonnigen und leider auch kühlen Tag für einen Ausflug zu nutzen. Wir waren dann schon am frühen Vormittag dort und haben bei der noch geschlossenen Touristeninformation einen kostenlosen Parkplatz ergattert. Vor dort startete dann unser „Inselrundgang“.

Die Altstadt von Werder liegt ja auf einer Insel in der Havel, also ging es dann von der Touristeninformation zum Havelblick am „Wasserwanderrastplatz Werder“ (1) und weiter zur „Inselbrücke“ (2) mit Blick auf die Insel. Am Inselufer sind wir dann der Straße „Am Mühlenberg“ gefolgt, und dann links in Richtung „Altes Rathaus“ (3) und „Heilig-Geist-Kirche“ (8) gegangen. Danach sind wir dann weiter der Straße „Am Mühlenberg“ gefolgt, wo man dann an der „Bockwindmühle“ (4) (5) vorbeikommt. Leider war die Mühle so früh im Jahr noch geschlossen und daher konnten wir keine Besichtigung machen. Weiter ging es dann mit einem Abstecher nach rechts über den Friedhof zur „Heilig-Geist-Kirche“ (6) (8) mit der „Grabstätte und Mahnmal für Werderaner Jugendliche“ (7) für deren Organisation in Widerstandgruppen, die gegen das DDR-Regime und die sowjetische Besatzung kämpften. Dann wieder zurück zum Inselrundweg (hier „Am Mühlenberg“) mit Blick auf die Kirche und an einem Aussichtspunkt an der Havel erreicht man schließlich eines der ältesten Häuser von Werder (10) (11). Wir haben dann den Weg fortgesetzt und entdeckten das ausgefallene Hinweisschild eines Fischrestaurants (12), wonach wir dann links abgebogen sind, und dort an der Ecke „Kirchstraße“ (13) einen schönen Blick auf die „Heilig-Geist-Kirche“ genießen konnten. Weiter zum Markplatz (14) mit einer unter Naturschutz stehenden, großen Eiche (15). Die beidseitig von Kirschbäumen gesäumte „Lindenstraße“ (16) verströmte einen Hauch von Japan. Unser Rundgang über die Insel endete dann mit einem Blick auf die Anlegestelle am Ruderklub.

















